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Kurz und bündig

Australien legalisiert Cannabis-Gebrauch für medizinische Zwecke: Patienten dürfen in der australischen Hauptstadt Canberra mit schriftlicher Erlaubnis eines Arztes Marihuana rauchen. Voraussetzung ist die Teilnahme an medizinischen Forschungsprogrammen. Die Droge soll Übelkeit unter Krebstherapie lindern, Gewichtsverlust bei AIDS aufhalten und den Augeninnendruck bei Glaukom senken können (ZINN, C.: Brit. Med. J. 309 [1994], 1532 / ati d). In Großbritannien gab es Cannabis bis in die frühen siebziger Jahre als Beruhigungsmittel auf Rezept. Wegen unzureichend sedierender Wirksamkeit kam es vom Markt (TONKS, A.: Brit. Med. J. 309 [1994], 1532). Synthetische Cannabis-Abkömmlinge wie Nabilon (CESAMET [Großbritannien u.a.], a-t 7 [1982], 65) oder Dronabinol (MARINOL [USA]) sind in einigen Ländern als Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen nach zytotoxischer Chemotherapie erhältlich, wenn konventionelle Antiemetika versagen, –Red.


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