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Korrespondenz

NIEDERMOLEKULARES HEPARIN IN DER SCHWANGERSCHAFT?

Gibt es Informationen hinsichtlich der Bedenklichkeit bzw. Unbedenklichkeit von niedermolekularen Heparinen in der Schwangerschaft?

Dr. med. K. DÖSCHER (Arzt f. Allgemeinmed.)
D-71638 Ludwigsburg

Schwangere Frauen erhalten üblicherweise Standardheparin in einer Dosierung von zweimal 5.000 IE bzw. zweimal 7.500 IE (Patientinnen über 65 kg KG). Neueren Ergebnissen zufolge scheinen niedermolekulare Heparine ebenso wie unfraktioniertes Heparin die Plazentaschranke nicht zu überschreiten. Bei einigen Präparaten wie Enoxaparin (CLEXANE) oder Dalteparin (FRAGMIN P, nicht FRAGMIN/- D) ist die Anwendungsbeschränkung für eine Behandlung während der Schwangerschaft inzwischen weggefallen. Tierexperimentelle Untersuchungen ergeben keinen Hinweis auf teratogene Effekte, –Red.


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