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Korrespondenz

HEMANGIOL - HOHER PREIS NICHT ZU RECHTFERTIGEN

Im a-t 3/2015, Seite 25-6 beschreiben Sie differenziert den Einsatz von Propranolol und die Zulassung von HEMANGIOL zur Behandlung infantiler Hämangiome. Letztlich ist mit der Zulassung die Arzneimittelsicherheit im Vergleich zum Off-label-Use sicher verbessert. Ein Aspekt wird allerdings nicht angesprochen. Die Zulassung ist wieder einmal mit einer immensen Kostenexplosion verbunden. Konnte bislang eine Propranolol-Suspension für wenige Euro in jeder Apotheke individuell für die Patienten hergestellt werden, haben sich mit der Zulassung die Behandlungskosten um das 10- bis 20-Fache erhöht. Dies erscheint trotz Kosten für die Zulassungsstudie etc. weit überzogen. Wie auch in anderen Fällen (z.B. Stickoxid, F. Linde) war der "Forschungsaufwand" für Pierre Fabre Pharma minimal, beschränkte sich im Grunde auf die Zulassungsstudie und begründet nicht diesen erheblichen Kostenanstieg.

N.N. (Name etc. im a-t 4/2015 genannt)  mehr 

© 2015 arznei-telegramm, publiziert am 17. April 2015

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