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Azetylsalizylsäure (ASPIRIN N, Generika) zur Präeklampsie-Prophylaxe

Eine gefürchtete Komplikation der zweiten Schwangerschaftshälfte ist die Präeklampsie, die mit Hypertonie und Proteinurie oder ggf. anderen Symptomen wie Thrombozytopenie, Leber- und Niereninsuffizienz oder Lungenödem einhergeht und das Risiko für Frühgeburt, intrauterine Wachstumsverzögerung des Fetus u.a. erhöht (vgl. a-t 1998; Nr. 2: 15-6, 25). Weltweit sind 2% bis 8% der Schwangeren betroffen.1 Nach Metaanalysen senkt die vorsorgliche Einnahme niedrigdosierter Azetylsalizylsäure (ASS; ASPIRIN, Generika) die Präeklampsierate von Schwangeren mit erhöhtem Risiko um etwa 2% (von ca. 11% auf 9%, Relative Risikoreduktion [RRR] ca. 20%).2,3 Hinsichtlich des Einnahmebeginns und der optimalen Dosis sind die Daten widersprüchlich.  mehr 

© 2017 arznei-telegramm, publiziert am 1. August 2017

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