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Korrespondenz

VENLAFAXIN-ENTZUGSSYMPTOME

... besondere Situation in der Schwangerschaft

Den Artikel über die Schwierigkeiten beim Absetzen von Antidepressiva wie Venlafaxin (TREVILOR, Generika; a-t 2018; 49: 62-4) möchte ich ergänzen: Soweit ich weiß, nehmen zwischenzeitlich ungefähr 6% aller Schwangeren Antidepressiva ein. Gerade wenn es – wie Sie schreiben – im Einzelfall sehr schwer sein kann, ein Antidepressivum aus der Gruppe der SSRI/SNRI abzusetzen, können sich im Fall einer Schwangerschaft auch in utero für den Feten bzw. dann unter der Geburt für das Neugeborene schwerwiegende Absetzsymptome ergeben (so genanntes neonatales Abstinenz-Syndrom). Auf jeden Fall sollten m.E. Frauen im gebärfähigen Alter bei Verordnung eines Antidepressivums im Aufklärungsgespräch auf diese Problematik hingewiesen werden.

N.N. (Name etc. im a-t 8/2018 genannt)
Interessenkonflikt: keiner

... Ausschleichen per Rezeptur?

In Ihrem Artikel zum Entzugssyndrom nach Absetzen von Venlafaxin (TREVILOR, Generika; a-t 2018; 49: 62-4) habe ich den Hinweis vermisst, dass Apotheken in der Lage sind, Zubereitungen als Kapseln abzugeben, die definierte Mengen z.B. von Venlafaxin enthalten. Absetzphänomene habe ich auch bei Neuroleptika wie Olanzapin (ZYPREXA, Generika) beobachtet. Wobei mein Prozedere war, das Medikament in drei- bis vierwöchigem Abstand milligrammweise zu reduzieren.

N.N. (Name etc. im a-t 8/2018 genannt)
Interessenkonflikt: keiner

Sollen Antidepressiva wie Venlafaxin (TREVILOR, Generika) oder Paroxetin (SEROXAT, Generika) abgesetzt werden, erschweren Entzugserscheinungen häufig die Beendigung der Therapie oder machen diese unmöglich.  mehr 

© 2018 arznei-telegramm, publiziert am 1. August 2018

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