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Im Blickpunkt

HOCHDRUCKMITTEL: EINNAHME ZUR NACHT BESSER ALS AM MORGEN?

Bei der Mehrzahl der Menschen ohne oder mit Hypertonie sinkt der Blutdruck nachts auf Werte, die 10% bis 20% niedriger liegen als die am Tag gemessenen. Ausbleiben dieses als „Dipping“ bezeichneten Phänomens oder Anstieg der nächtlichen Werte auf über die am Tag kommt häufiger bei Patienten mit Schlafapnoe, Diabetes mellitus, resistenter Hypertonie oder chronischer Nierenerkrankung vor, nimmt aber auch mit dem Alter zu.1,2 Der nächtliche Blutdruck ist nach verschiedenen Beobachtungsstudien stärker mit kardiovaskulären Folgeerkrankungen des Hochdrucks und mit Sterblichkeit assoziiert als der am Tag.3,4

Inwieweit es sich beim „Nondipping“ während des Schlafes um einen reversiblen Risikofaktor oder lediglich einen Marker für eine schlechtere Prognose handelt, ist nach Einschätzung mancher Experten offen.2,3  mehr 

© 2019 arznei-telegramm, publiziert am 13. Dezember 2019

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