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Kurz und bündig

Rückruf aller EMERADE Adrenalin-Autoinjektoren

*Vorversion am 21. Februar 2020 als blitz-a-t veröffentlicht.

Erst im Dezember 2019 forderte Bausch + Lomb, Anbieter der EMERADE Adrenalin-Autoinjektoren, angesichts eines möglichen Aktivierungsfehlers dazu auf, Pens, die bei Temperaturen oberhalb der maximal zulässigen 25 °C gelagert wurden, mittels Neuverordnung gegen Adrenalin-Autoinjektoren anderer Hersteller auszutauschen (a-t 2019; 50: 131).1 Kürzlich folgte ein weiterer Rote-Hand-Brief, mit dem alle Chargen der EMERADE Fertigpens bis auf Patientenebene zurückgerufen werden.2 Die Wahrscheinlichkeit des Aktivierungsfehlers, durch den selbst bei erhöhtem Kraftaufwand – der laut britischer Arzneimittelbehörde MHRA bei 13% der Pens zur Aktivierung erforderlich ist3 – kein Adrenalin abgeben wird, sei höher als ursprünglich errechnet.  mehr 

© 2020 arznei-telegramm, publiziert am 20. März 2020

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