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Nebenwirkungen

NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL KRATOM: FDA WARNT VOR TÖDLICHEN RISIKEN

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA warnt 2018 bereits wiederholt vor dem Nahrungsergänzungsmittel Kratom.1,2 Die auch Herbal Speedball genannten zerkleinerten oder pulverisierten Blätter des in Südostasien wachsenden Kratombaumes (Mitragyna speciosa) enthalten opioidagonistisch wirkende Alkaloide.1 Bis Februar 2018 überblickt die FDA hierzu 44 Verdachtsberichte zu Todesfällen. Bis November 2017 waren es 36.3 Einige lassen erkennen, dass Kratom auch zusammen mit anderen ZNS-wirksamen Mitteln wie Opioiden, Benzodiazepinen oder rezeptfreien Wirkstoffen wie dem Antidiarrhoikum Loperamid (IMODIUM, Generika; vgl. e a-t 6/2016) gebraucht wird. Von 660 Anrufen in US-Vergiftungszentralen von 2010 bis 2015 in Verbindung mit Kratom betreffen 65% diese Droge allein.4  mehr 

© 2018 arznei-telegramm, publiziert am 8. Juni 2018

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