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arznei-telegramm 2003; 34: 95



Quacksalberei
 
 
ZEHN INDIZIEN FÜR QUACKSALBEREI

Verdacht auf Scharlatanerie bzw. Quacksalberei* wird umso wahrscheinlicher, je mehr der folgenden Beschreibungen zutreffen. Die Methode bzw. ein Produkt

wird durch Hinweis auf exotische Herkunft (Regenwald, Himalaya u.a.) interessant gemacht,
soll Heilung bringen, wenn Schulmedizin in auswegloser Situation versagt,
soll durch umfangreiche Erfahrungen "untermauert" sein, ohne dass nachvollziehbare Daten aus kontrollierten klinischen Studien zugänglich gemacht werden,
soll gegen eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen, die nichts miteinander zu tun haben, universell wirksam sein,
soll regelmäßig zum Erfolg führen, wobei Misserfolge der Schulmedizin angelastet werden,
ist an einzelne Personen beziehungsweise Institutionen gebunden, die die Therapie entwickelt haben und daran verdienen (extrem hohe Preise),
soll keine Nebenwirkungen haben oder die Nebenwirkung von Verfahren der Schulmedizin reduzieren oder aufheben,
ist kompliziert (strenge Diätvorschriften, komplizierte Anwendungsrichtlinien u.a.), sodass Misserfolge auf Anwendungsfehler zurückgeführt werden,
soll schon seit Jahren/Jahrzehnten verwendet werden, ohne offiziell anerkannt zu sein,
ist den Behauptungen zufolge so gut, dass unverständlich bleibt, warum keine Zulassung als Arzneimittel existiert.

*

Siehe auch im Internet unter Quack-wacht: http://www.neuropsychiater.org/quackw.htm



© arznei-telegramm 10/03