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Vom Verdacht zur Diagnose     (2.Auflage 1998)
"Eine Fundgrube für den Arzt"

Unter mehr als 1.000 Nebenwirkungen ...

 
  Atmungsorgane

wie

Alveolitis Alveolitis, allergische Aphonie Apnoe Aspirationspneumonie Asthma Asthma bronchiale Asthma bronchiale Asthma bronchiale, allergisches Asthma, allergisches Asthma bronchiale, allergisches Atelektase Atemnot Dyspnoe Atemstillstand Apnoe Atemstörungen Atemwegsinfektion Beschwerden, asthmatische Asthma bronchiale Bluthusten Bronchialsekretion, verminderte Bronchitis Bronchitis, allergische Bronchospasmen Bronchospasmen, allergische Dysphonie Heiserkeit Dyspnoe Emphysem Epiglottitis Epistaxis Nasenbluten Erkältung Giemen Glottisödem grippeähnliches Syndrom Haemoptysis Bluthusten Halsentzündung Heiserkeit Husten Hustenreiz Reizhusten Hyperventilation Hypoventilation Kehlkopfödem Larynxödem Laryngitis Laryngospasmus Larynxödem Li ...
 

finden Sie nicht nur "Klassisches" ...

 
  Erbrechen

z.B.

Erbrechen ist ein Reflexvorgang, der durch Stimulation des Brechzentrums in der Medulla oblongata ausgelöst wird. Dieses erhält Afferenzen aus dem Kortex, dem Vestibularapparat, der Chemorezeptoren-Triggerzone in der Area postrema sowie aus vornehmlich vagalen Nervenfasern aus dem oberen Magen-Darm-Trakt. Schädigung serotoninerger Neurone im Magen-Darm-Trakt, etwa bei Bestrahlung des Bauchraumes, führt durch Serotoninfreisetzung zu Übelkeit und Erbrechen. Im biologischen Sinn werden Übelkeit und Erbrechen als Schutzmechanismen gegen Vergiftungen aufgefasst.
Ursache: Arzneimittel mit dopaminerger, nikotinartiger oder cholinerger Wirkkomponente wie Morphin und andere Opiate wirken durch ...
 
  Verdächtigte Arzneistoffe
(nach Anwendungsbereich) z.B.:

Krebs
Alkylierende Zytostatika: häufig Busulfan Carmustin - 2 Stunden nach Dosis, 4-6 Stunden anhaltend Chlorambucil Cyclophosphamid - ohne Prophylaxe zu über 90% bei über 1500 mg/qm, 60-90% bei 750-1500 mg/qm bzw. 30-60% bei unter 750 mg/qm parenteral oder Einnahme per os Ifosfamid (58%) Lomustin - 3-6 Stunden nach oraler Dosis, meist für weniger als 24 Stunden Melphalan Nimustin-HCl (14%) Prednimustin Thiotepa Treosulfan ferner Estramustinphosphat Trofosfamid
Antimetaboliten: häufig Cytarabin - für einige Stunden, vor allem nach schneller i.v.-Gabe, ohne Prophylaxe zu 60-90% bei über 1 g/qm Fluorouracil - ohne Prophylaxe bei 10-30% bei unter 1000 mg/qm Mercaptopurin Methotrexat - dosislimitierend, ohne Prophylaxe bei 60-90% auftretend (über 1000 mg/qm), bei 30-60% (250-1000 mg/qm), bei 10-30% (50-250 mg/qm) bzw. bei unter 10% (unter 50 mg/qm) Tioguanin ferner Fluorouracil - ohne Prophylaxe bei 10-30% bei unter 1000 mg/qm
Vinca-Alkaloide und andere Naturprodukte: häufig Docetaxel - ohne Prophylaxe bei bis zu 30%, 3% schwer Etoposid - ohne Prophylaxe bei 30-40% ...
 

Sie finden auch "Exotisches" ...

 
  Schlafwandeln

z.B.

Verdächtigte Arzneistoffe
(nach Anwendungsbereich):

Nervensystem
Antimetaboliten: Chloralhydrat Zolpidemtartrat


Schnarchen

Verdächtigte Arzneistoffe

(nach Anwendungsbereich):

Nervensystem
Antiepileptika: Gabapentin
ZNS-wirksame Präparate, sonstige: Donepezil
 

Zudem finden Sie 1.000 Verdachtsberichte von Kollegen/innen, z.B.:

 
  Schluckstörung

   Neue NETZWERK-Erkenntnisse
 
Nervensystem

Antidepressiva: Moclobemid - Bei Selbstversuch mit Moclobemid unerklärliche Schluckstörungen - einmal durch "Verschlucken" beim Zähneputzen bis zum Laryngospasmus
Schmerzmittel, rezeptpflichtige: Tramadol-HCl - Patientin am dritten Behandlungstag vom Pflegepersonal verlangsamt, steif, ohne Gestik und Mimik gefunden; ärztliche Untersuchung: Rigor, Akinese, Sprachstörung, Schluckstörung, fragliche Desorientiertheit (fehlende Sprachverständigung); Absetzen von Tramadol, bei Verdacht auf Parkinsonsyndrom Gabe von Levodopa plus Benserazid, um Exsikkosegefahr durch Trinkunfähigkeit zu reduzieren.