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Glossar

GLOSSAR - Subgruppenanalysen

Hierbei wird der Effekt einer Intervention in einzelnen Untergruppen der Studienpopulation überprüft, zum Beispiel Männer, Frauen, Diabetiker, Raucher usw. Ergebnisse aus Subgruppenanalysen sind häufig unzuverlässig, da die Fragestellung nicht primär auf die jeweilige Untergruppe angelegt ist und die zufällige Verteilung durch Randomisierung in Untergruppen oftmals nicht gewährleistet ist. Zudem können zufällig signifikante Ergebnisse aufgrund der Mehrfachtestung entstehen, aber auch nichtsignifikante Ergebnisse wegen zu geringer Power. Daten aus Subgruppenanalysen sollen daher in der Regel nur zur Hypothesengenerierung herangezogen werden. Besonders kritisch sind Ergebnisse aus nachträglichen ("post hoc") Analysen zu werten, da die Gefahr der Manipulation mit nachträglicher Selektion günstiger Ergebnisse besteht.

© 2009 arznei-telegramm, publiziert am 16. Januar 2009

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