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AUSWAHL VON ANTIDIABETIKA BEI TYP-2-DIABETES MIT NIERENINSUFFIZIENZ

Zu den Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus gehört die chronische Nephropathie. Nach Querschnittsuntersuchungen im Rahmen des US-amerikanischen nationalen Survey NHANES* zwischen 1999 und 2012 wird der Anteil der Patienten mit Typ-2-Diabetes, bei denen gleichzeitig eine chronische Nierenerkrankung vorliegt, insgesamt auf 44% geschätzt: Dabei beträgt die Prävalenz einer Albuminurie mit Albumin-Kreatinin-Quotient im Urin von mindestens 30 mg/g 32%, während die Häufigkeit einer Niereninsuffizienz mit geschätzter glomerulärer Filtrationsrate (eGFR, siehe Kasten) unter 60 ml/min/1,73 m² bei 22% liegt.1 Ähnliche Zahlen liegen auch aus Deutschland vor:2,3 Von knapp 500.000 Patienten mit Typ-2-Diabetes im Disease-Management-Programm in Nordrhein haben 26% eine eGFR von 60 ml/min/1,73 m² oder darunter.3  mehr 

© 2015 arznei-telegramm, publiziert am 15. Mai 2015

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