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Im Blickpunkt

DEN MÄCHTIGEN CO2 FUSSABDRUCK VON DOSIERAEROSOLEN VERKLEINERN ... 1 Dosieraerosol entspricht 280 km Autofahrt

Auch Arzneimittel tragen zum Klimawandel bei, in der Klinik vor allem volatile Anästhetika,1 in der ambulanten Praxis insbesondere Asthma- bzw. COPD-Dosieraerosole,3 so genannte Druckgasinhalatoren mit fluorierten Kohlenwasserstoffen (FKW) als Treibgas. Eines der klimaschädlichsten Medikamente2 ist das FKW-Inhalationsanästhetikum Desfluran (SUPRANE, Generika). Eine 7-stündige Narkose entspricht bei einem Frischgasfluss (FGF) von 0,5 l/min mit 6% Desfluran in der CO2-(Kohlendioxid)-Bilanz einer Autofahrt von mehr als 3.900 km, bei einem FGF von 2 l/min von 15.700 km.1,3*

*Sevofluran (SEVORANE, Generika), eine der Alternativen, bedeutet eine CO2-Last entsprechend 780 km bei FGF von 0,5 l/min und niedrigerer erforderlicher Gaskonzentration von 2% und Operationsdauer von 7 Stunden.1

Im Unterschied zu den längst verbotenen Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) vergrößern FKW nicht das Ozonloch. Sie tragen aber zur Erderwärmung, also zum Klimawandel bei: Das in den meisten Dosieraerosolen verwendete Norfluran (Tetrafluorethan, HFC-134a) hat ein rund 1.300-fach höheres Treibhauspotenzial (GWP, Global warming potential) als CO2 und eine Verweildauer in der Atmosphäre von 13,4 Jahren.4,5  mehr 

© 2021 arznei-telegramm, publiziert am 19. November 2021

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