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Parästhesien durch Antihistaminika: Das Spektrum unerwünschter Wirkungen der neueren gering sedierenden Antihistaminika läßt sich noch nicht überblicken. So wurden nach der Markteinführung von Terfenadin (HEUSCHNUPFEN SYSTRAL, TELDANE) Hautreaktionen (vgl. a-t 3 [1988], 30), ZNS-Effekte wie Depression und Alpträume (vgl. a-t 12 [1988], 107), Haarausfall (vgl. a-t 6 [1990], 58) sowie QT-Verlängerung und ventrikuläre Tachykardie durch Interaktion mit Ketoconazol (NIZORAL) oder Troleandomycin bzw. anderen Makrolid-Antibiotika (Scrip 1546 [1990], 26) bekannt. Nun berichtet das Bundesgesundheitsamt über Mißempfindungen wie Taubheit und Kribbeln in Armen und Beinen in Verbindung mit Terfenadin oder Astemizol (HISMANAL). Die reversiblen Parästhesien lassen sich möglicherweise kaum von den allergischen Beschwerden abgrenzen (bga pressedienst, 4. Jan. 1991).


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