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Korrespondenz

MIT ODER OHNE ASS?
… Neue orale Antikoagulanzien bei Patienten mit Vorhofflimmern und chronischer KHK

Meine Frage betrifft das therapeutische Vorgehen bei Patienten mit Indikation zur oralen Antikoagulation (z.B. Vorhofflimmern) und gleichzeitiger Indikation für eine Thrombozytenaggregationshemmung (z.B. KHK). Konkret handelt es sich um einen 74-jährigen Patienten, der 2011 aufgrund einer 90%-Stenose der rechten Koronararterie einen Bare-Metal-Stent erhalten hat. Aufgrund von permanentem Vorhofflimmern erhält er derzeit eine Therapie mit Rivaroxaban (XARELTO 20 mg), außerdem wegen der bestehenden koronaren Herzerkrankung Azetylsalizylsäure (ASS; ASPIRIN, Generika; 100 mg). Die Nierenfunktion des Patienten liegt im Normbereich. Kann man in dieser Situation die Therapie mit ASS beenden, ähnlich wie dies bei einer oralen Antikoagulation mit Phenprocoumon (MARCUMAR, Generika) der Fall wäre? Gibt es zu dieser Fragestellung eine aussagekräftige Datenlage?

N.N. (Name etc. im a-t 4/2015 genannt)

Bei Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit (KHK) vermindern Cumarine Herzinfarkte und andere Gefäßereignisse mindestens so effektiv wie niedrig dosierte Azetylsalizylsäure (ASS; ASPIRIN, Generika).  mehr 

© 2015 arznei-telegramm, publiziert am 17. April 2015

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