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Im Blickpunkt

ORBITA-STUDIE – „LETZTER SARGNAGEL FÜR STENTS BEI CHRONISCHER KHK“?

So ist ein Editorial überschrieben,1 das begleitend zur randomisierten ORBITA-Studie publiziert wird, die erstmals doppelblind perkutane koronare Stenteinlagen (PCI) bei chronischer koronarer Herzkrankheit (KHK) mit einer Plazebo-, d.h. Scheinintervention vergleicht.2 PCI sollen nach bisherigen US-amerikanischen und europäischen Leitlinien bei chronischer KHK nur durchgeführt werden, wenn die Patienten trotz Leitlinien-gerechter medikamentöser Therapie unter schweren, nicht tolerierten pektanginösen Beschwerden leiden.3,4 Dass dies so nicht eingehalten wird, ist allgemein bekannt: Nach amerikanischen Erhebungen besteht bei allenfalls 50% der Patienten mit chronischer KHK, die einen Stent erhalten, eine Leitlinien-gemäße Indikation.5  mehr 

© 2017 arznei-telegramm, publiziert am 8. Dezember 2017

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