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Korrespondenz

STELLENWERT VON PARECOXIB (DYNASTAT) ZUR POSTOPERATIVEN SCHMERZTHERAPIE

Wie ist Ihre aktuelle Empfehlung zum perioperativen Einsatz von Parecoxib (DYNASTAT)? Ist sie genauso kritisch wie 2005 („Indikation = Kontraindikation“)? Welches parenterale Nichtopioid bevorzugen Sie postoperativ?

N.N. (Name etc. in a-t 6/2018 genannt)

Die Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) einschließlich der Cox-2-Hemmer sehen wir zumindest bei größeren Operationen und Traumen als problematisch an, da sie die Prostaglandin-abhängige Autoregulation der Nierendurchblutung beeinträchtigen können. In den ersten Tagen nach größeren Operationen und Traumen sind Volumenverschiebungen nicht selten, sodass in diesen Situationen die Gefahr eines akuten ischämischen Nierenversagens steigt. In zugespitzter Formulierung haben wir daher bei Markteinführung 2002 und in unserer letzten Bewertung von Parecoxib (DYNASTAT) 2005 das einzige Anwendungsgebiet des parenteralen Cox-2-Hemmers, die postoperative Schmerztherapie, als Gegenanzeige eingestuft (a-t 2002; 33: 62-3 und 2005; 36: 59).  mehr 

© 2018 arznei-telegramm, publiziert am 8. Juni 2018

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