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Psychische und zentralnervöse Störungen nach Cetirizin (ZYRTEC): "Aufgrund Ihres letzten a-t habe ich gestern die Medikation geändert", kommentiert eine Hautärztin aus dem Ruhrgebiet unseren Warnhinweis in a-t 4 (1993), 40 über Aggressivität und andere psychische Störwirkungen des noch vergleichsweise wenig erprobten Antihistaminikums Cetirizin (ZYRTEC). Der Grund: Ein als "gelassener Mensch" geltender 37jähriger Mann bemerkte zunehmende Aggressivität seit Einnahme des Antiallergikums (NETZWERK-Bericht 6405). Die Frau eines Kollegen aus Norddeutschland beschreibt Unruhe und Unkonzentriertheit tagsüber bei ihrem 8jährigen Sohn. Das Kind kann selten während einer Mahlzeit am Tisch sitzenbleiben. Gegen eine Wärmeallergie nimmt er abends Cetirizin-Tropfen ein (Bericht 6395). Ein 29jähriger Mann verspürt 2 Tage nach Einnahmebeginn Atemnot mit dem Gefühl, nicht ausreichend durchatmen zu können, sowie Agitiertheit. Innerhalb einer Woche nach Absetzen klingen die Symptome ab (Bericht 6428). Eine 39jährige Frau reagiert am dritten Tag der Cetirizin-Einnahme mit heftigen Kopfschmerzen bis zur Arbeitsunfähigkeit (Bericht 6389). In zwei weiteren aktuellen Berichten an unser NETZWERK wird über starke Müdigkeit nach Cetirizin berichtet, die Autofahren bzw. den Besuch der Universität unmöglich machten (Berichte 6392 und 6393).


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