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Zur Verbesserung von „Argumentationslinien” für Pharmareferenten beitragen?

Mit dem Kommentar „neuer Marketing-Gag” sendet uns ein niedergelassener Kollege das Anschreiben des emphasis Marktforschungsinstituts „Argumentationslinien bei Antiasthmatika” (Schreiben vom 9. Febr. 2013). Hierbei geht es um so genanntes Message Tracking, das die Firma als Service für das Marketing von Pharmaherstellern anbietet: Welchen Stellenwert haben Äußerungen des Außendienstes für den Arzt? Unmittelbar nach Besuch eines Pharmareferenten, der die Präparate FLUTIFORM, FOSTER oder SYMBICORT bewirbt, also Asthmainhalate verschiedener Anbieter, die das Betasympathomimetikum Formoterol und jeweils unterschiedliche Kortikoide enthalten, soll der Arzt bei der Marktforschungsfirma anrufen, um sich interviewen zu lassen. Dabei soll es nicht um die Kontrolle einzelner Pharmareferenten gehen, sondern um die „Argumentationslinien” des Außendienstes, insbesondere darum, was von den Präsentationen der Pharmareferenten beim Arzt ankommt. Nebeneffekt ist, dass der Arzt sich mit dem Gespräch und dem beworbenen Produkt im nachfolgenden Interview erneut beschäftigen muss. Das trägt dazu bei, dass Werbebotschaften verfestigt werden. Wer sich darauf einlässt, erhält 25 € – und sorgt mit dafür, dass die Strategien verfeinert werden können, mit denen Pharmareferenten Ärzte beeinflussen, –Red.

© 2013 arznei-telegramm, publiziert am 15. März 2013

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