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OZANIMOD (ZEPOSIA) BEI MULTIPLER SKLEROSE

Nach Fingolimod (GILENYA, a-t 2011; 42: 43-5) und Siponimod (MAYZENT, a-t 2020; 51: 33-6) ist seit Juli 2020 mit Ozanimod (ZEPOSIA) der dritte Sphingosin-1-Phosphat (S1P)-Rezeptoragonist zur peroralen Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) im Handel.1,2 Angewendet werden darf das Immunsuppressivum wie Fingolimod bei schubförmig remittierender aktiver* MS, im Unterschied zu diesem jedoch ausschließlich bei erwachsenen Patienten.** Die bei Fingolimod vorausgesetzte hohe Krankheitsaktivität oder ein rasch fortschreitender und schwerer Krankheitsverlauf wird bei dem neuen S1P-Rezeptormodulator nicht gefordert, sodass sich formal ein breiteres Anwendungsgebiet ergibt.2,3 Siponimod wird zur Behandlung der sekundär progredienten MS Erwachsener mit Krankheitsaktivität angeboten.4  mehr 

© 2020 arznei-telegramm, publiziert am 28. August 2020

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