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IMMUNSUPPRESSIVUM SIPONIMOD (MAYZENT) BEI MULTIPLER SKLEROSE

Multiple Sklerose (MS) beginnt zumeist schubförmig mit reversiblen neurologischen Ausfällen (schubförmig remittierende MS). Über die Hälfte der Betroffenen entwickelt jedoch innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren eine sekundär progrediente Erkrankung (SPMS), charakterisiert durch stetige Zunahme von Behinderungen, während Schübe nunmehr rar sind oder nicht mehr auftreten.1 Der Übergang ist wegen des langsamen Verlaufs schwierig zu erkennen, zumal etablierte Biomarker zur Unterscheidung der beiden Verlaufsformen fehlen.2

Die Therapie der SPMS ist derzeit auf wenige Basistherapeutika beschränkt. Eine europäische Leitlinie3 empfiehlt in dieser Indikation subkutan zu injizierende Betainterferone-1b (BETAFERON, EXTAVIA; vgl. a-t 2001; 32: 106-10) und -1a (REBIF) sowie Mitoxantron (NOVANTRON, Generika; vgl. a-t 2003; 34: 30-1), Cladribin (MAVENCLAD; vgl. a-t 2017; 48: 114-6) und Ocrelizumab (OCREVUS; vgl. a-t 2018; 49: 33-5). Die Datenlage zu diesen Mitteln ist allerdings unbefriedigend, zum Teil auch widersprüchlich. Überdies erschweren unterschiedliche Einschlusskriterien und Definitionen der Behinderungszunahme die Vergleichbarkeit der Studienergebnisse.  mehr 

© 2020 arznei-telegramm, publiziert am 22. Mai 2020

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