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Therapiekritik

KARDIOVASKULÄRER NUTZEN VON OMEGA-3-FETTSÄUREN WEITER UMSTRITTEN

Für niedrigdosierte Omega-3-Fettsäuren – meist 1 g pro Tag – lässt sich in der Mehrzahl der bisherigen großen randomisierten kontrollierten Studien kein kardiovaskulärer Nutzen nachweisen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat entsprechenden Präparaten, die ein Gemisch aus Eicosapentaensäure (EPA) plus Docosahexaensäure (DHA) enthalten (OMACOR u.a.), daher die Zulassung zur Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt entzogen.1* Ende 2018 sorgten jedoch die positiven Ergebnisse der REDUCE-IT-Studie2 für Aufsehen: Hochdosiertes Icosapent-Ethyl (täglich 4 g; USA: VASCEPA), ein Ethylester und Prodrug der Omega-3-Fettsäure EPA, gehen dort mit signifikanter Minderung kardiovaskulärer Ereignisse einher (a-t 2018; 49: 100-1). Als Plazebo wird in dieser Studie allerdings Mineralöl verwendet, das möglicherweise nicht biologisch inert ist.  mehr 

© 2020 arznei-telegramm, publiziert am 18. Dezember 2020

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