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Antiphospholipidsyndrom – erneut erhöhtes Thromboembolierisiko unter Rivaroxaban (XARELTO)

In der 2018 publizierten vorzeitig abgebrochenen TRAPS-Studie1 zur Sekundärprophylaxe von Thromboembolien bei Hochrisikopatienten mit Antiphospholipidsyndrom kamen unter dem neuen oralen Antikoagulans (NOAK) Rivaroxaban (XARELTO) Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger vor als unter dem Cumarin Warfarin (COUMADIN). Es folgte unter anderem ein Rote-Hand-Brief, in dem von der Anwendung der in Europa zugelassenen NOAK Apixaban (ELIQUIS), Dabigatran (PRADAXA), Edoxaban (LIXIANA) und Rivaroxaban bei Antiphospholipidsyndrom und anamnestischer Thromboembolie abgeraten wird (a-t 2019; 50: 52-3). Nun ist mit einer Dauer von drei Jahren und 190 Teilnehmern der bisher längste und größte randomisierte Vergleich2 zwischen einem NOAK und Cumarin-Antikoagulanzien in dieser Indikation veröffentlicht worden.  mehr 

© 2019 arznei-telegramm, publiziert am 15. November 2019

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