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IMMUNTHERAPIE UND ZIELGERICHTETE THERAPIE DES MALIGNEN MELANOMS

Langversion zu a-t 2020; 51: 51-4

Gegenüber den 1970er Jahren hat sich die Inzidenz des malignen Melanoms mehr als verfünffacht, wobei es 2008 in Deutschland mit Einführung des Hautkrebsscreenings zu einem sprunghaften Anstieg kam.1 2016 lag die Erkrankungsrate bei knapp 27 pro 100.000 Frauen und 30 pro 100.000 Männer. Die Sterberate hat sich hingegen kaum verändert – 2017 starben 3 von 100.000 Frauen und 4 von 100.000 Männern am malignen Melanom. Ein Grund hierfür ist, dass das prognostisch günstige superfiziell spreitende Melanom der vorherrschende Typ ist, der auch wesentlich für den Anstieg der Inzidenz verantwortlich ist.1

Als wichtigster exogener Risikofaktor („Karzinogen der Klasse 1“) gilt die ultraviolette (UV-) Strahlung ohne Einschränkung auf spezifische Wellenlängenbereiche sowohl durch Sonne als auch im Solarium.2 Ein heller Hauttyp mit Neigung zu zahlreichen Sommersprossen geht mit einem höherem Risiko einher als ein dunkler Hauttyp. Daneben gelten erworbene Nävi in großer Zahl, große kongenitale Nävi (> 20 cm) und die seltenen Riesennävi (> 40 cm) als Risikofaktoren.2,3  mehr 

© 2020 arznei-telegramm, publiziert am 17. Juli 2020

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