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Prostaglandin Sulproston (NALADOR-500) nur noch als intravenöse Dauerinfusion verwendbar: Das synthetische Prostaglandin-E2-Derivat Sulproston (NALADOR) wird zur medizinisch angezeigten Beendigung der Schwangerschaft und zur Behandlung der postpartalen atonischen Blutung angeboten. In einem Rundschreiben fordert die Schering AG Anwender dieses Präparates auf, NALADOR-500 nur noch als intravenöse Dauerinfusion zu verabreichen und die Dosierungsempfehlungen zu beachten, nachdem es "in Einzelfällen im zeitlichen Zusammenhang mit der Gabe von NALADOR-500 zu schweren kardiopulmonalen Komplikationen, in wenigen Fällen mit Todesfolge, gekommen" sei (Rundschreiben der Schering AG vom April 1992). Die Anwendungseinschränkungen für NALADOR-500 sind neu, aber nicht unerwartet, da gleiche Phänomene bei intravenöser Gabe von Prostaglandin E1 (PROSTAVASIN) beschrieben wurden (vgl. a-t 1 [1991], 7). Die Rote Liste 1992 enthält überholte Anwendungsempfehlungen (–Red.).


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