Die Information für Ärzte und Apotheker
Neutral, unabhängig und anzeigenfrei
Kein Abonnent? Das arznei-telegramm® finanziert sich ausschließlich über Abonnements.
Bestellen Sie ein Probeabo
vorheriger Artikela-t 1992; Nr. 4: 40nächster Artikel
Warnhinweis

VORSICHT – ACE-HEMMER IN DER SCHWANGERSCHAFT

Die amerikanische Gesundheitsbehörde fordert eine verschärfte Warnung in der Produktinformation von ACE-Hemmern vor möglichen fetalen Nierenschäden, vermindertem Fruchtwasser und Fehlbildungen im Gesicht oder am Schädel (vgl. a-t 1 [1990], 8). Über 50 fetale Defekte wurden in den letzten Jahren in Verbindung mit ACE-Hemmern beschrieben.

Wenn eine Frau mit Bluthochdruck unter ACE-Hemmer-Behandlung schwanger wird, sollte sie auf ein anderes Antihypertensivum wie einen selektiven Beta1-Blocker umgestellt werden. Eine Behandlung im 1. Schwangerschaftsdrittel scheint jedoch kein Risiko für das Kind zu beinhalten. Daher rechtfertigt die versehentliche Behandlung mit ACE-Hemmern im 1. Trimenon keinen Schwangerschaftsabbruch.

HHS-News, 13. März 1992 / ati d


© 1992 arznei-telegramm

Diese Publikation ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung sowie Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen ist nur mit Genehmigung des arznei-telegramm® gestattet.

vorheriger Artikela-t 1992; Nr. 4: 40nächster Artikel